Keine Überraschungen im Achtelfinale der Vienna Padel Open in der STEFFL Arena (5. bis 12. Juni). Die Top-FavoritInnen bei Damen und Herren geben sich keine Blöße und ziehen jeweils souverän ins Viertelfinale ein. Unter den ZuseherInnen befand sich auch Fußballprofi Stefan Schwab.


Bei den Damen starteten Alejandra Salazar und Gemma Triay mit einem 6:1, 6:0-Sieg gegen Marta Barrera/Marta Caparros (BRA/ESP) in das Turnier. „Wir sind sehr glücklich, dass wir uns gleich so gut zurechtgefunden haben. Die Halle ist großartig, auf dem Center Court haben wir uns gleich wohlgefühlt“, so Salazar. Im Viertelfinale am Freitag bekommen sie es mit Pilar Sánchez Alayeto und José Sánchez Alayeto zu tun. Die Zwillinge aus Spanien konnten Verónica Virseda / Bárbara Las Heras (ESP) mit 3:6, 6:3, 7:5 niederringen.


Die Nummer 1 bei den Herren heißen Alejandro Galán und Juan Lebrón. Die beiden Spanier setzten sich mit 6:1, 6:4 gegen José Rico Dasi/Augustín Gutiérrez (ESP/ARG) durch. Mit spektakulären Ballwechseln sorgten sie für Jubelstürme in der gut gefüllten STEFFL Arena. „Die beiden haben sehr gut gespielt, der erste Satz war vom Ergebnis her vielleicht zu klar. Das erste Match bei einem Turnier ist nie leicht, aber wir fühlen uns in Wien sehr wohl. Vom Rundherum ist das sicher eines der besten Turniere außerhalb Spaniens“, meint Lebrón.

Galán/Lebrón treffen im Viertelfinale am Freitag auf ihre spanischen Landsleute Antonio Fernández/José García Diestro, die Maximiliano Sánchez/Luciano Capra (ARG/ARG) mit 6:4, 6:4 besiegen konnten.


Die an Nummer 2 gesetzte Paarung Francisco Navarro/Martín Di Nenno (ESP/ARG) bezwang Jon Sanz Zalba/Miguel Lamperti (ESP/ARG) zum Abschluss des Tages 6:3, 7:6(6) mit. Bei den Damen fegten die an Nummer zwei gesetzten Spanierinnen Ariana Sánchez/Paula Josemaría ihre Landsleute Elisabet Amatriaín/Carolina Navarro mit 6:0, 6:0 vom Center Court.



Fußballprofi Stefan Schwab, der sich aktuell auf Heimaturlaub in Wien befindet, ließ sich die Chance nicht entgehen und schaute sich bei den Besten der Welt einige Tricks ab. „In Griechenland gibt es bereits einige Padel-Courts, mit meinen Teamkollegen haben wir ab und zu gespielt. Es macht richtig viel Spaß und auch ein bisschen süchtig“, so der 31-jährige Mittelfeldspieler, dessen Vertrag bei PAOK Thessaloniki mit Ende Juni ausläuft.


Am Freitag folgten bei den Vienna Padel Open die Viertelfinalspiele der Damen und Herren. Zudem gibt es am „UNIBET Tryout-Day“ die Möglichkeit, sich selbst zu versuchen. Ab Freitag sind die Vienna Padel Open zudem live auf ORF Sport+ und LAOLA1 zu sehen.






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Ein Traum wurde wahr. Am Mittwochabend bestritten David Alten und Christoph Krenn bei den Vienna Padel Open in der STEFFL Arena (5. bis 12. Juni) ihr erstes Match in der Hauptrunde eines World Padel Tour-Turniers. Auch am Tag danach sind die beiden Wiener überwältigt.


„Es war unfassbar, einfach geil“, strahlt Krenn nach wie vor. „Wir haben unsere Sache wirklich gut gemacht und können zufrieden sein. Gegen die beiden kann man auch ohne Gamegewinn verlieren.“ Die beiden sind die Spanier Juan Martin Diaz und Alejandro Arroyo. Diaz ist eine Legende des Sports, wird als „Roger Federer des Padel“ bezeichnet. Der 46-jährige Spanier war 13 Jahre lang die Nummer 1 der Weltrangliste und konnte 170 Turniere gewinnen. Gemeinsam mit dem Argentinier Fernando Belasteguin dominierte er den Sport jahrelang.


Mit fünf Games (1:6, 4:6) holten Alten/Krenn mehr, als so mancher Experte erwartet hatte. Und fast wäre es noch knapper geworden. „Wir hatten bei einigen Entscheidungspunkten nicht gerade Glück“, so Alten, der gleichzeitig aber anmerkt: „Am Ende hat sich einfach ihre Qualität durchgesetzt. Diaz war nicht umsonst jahrelang die Nummer eins der Welt, das merkt man einfach bei jedem Schlag. Wie präzise er spielt, einfach bewundernswert.“


Für Alten/Krenn war es nach acht Jahren harter Arbeit die Belohnung für viele Qualen. Die beiden Wiener reisten immer wieder auf eigene Kosten nach Spanien, um mit den Besten der Welt zu trainieren. Bei Turnieren schafften sie es nie über die Vor-Qualifikation hinaus. Am Mittwoch standen sie bei den Vienna Padel Open auf dem Center Court. „Wir müssen uns bedanken, dass dieses Turnier nach Österreich geholt wurde. Es ist großartig aufgezogen, den Spielern gefällt es in Wien sehr gut. Danke, dass wir diese Wildcard erhalten haben und Österreich auf der großen Padel-Bühne vertreten durften.“


Das letzte Match des Abends brachte die STEFFL Arena zum Kochen. Alten/Krenn wurden von gut gefüllten Rängen bejubelt, zahlreiche Menschen in rot-weiß-roten Trikots sorgten für Gänsehaut-Feeling: „Es war überwältigend, die Stimmung war vom Aufwärmen bis zum Ende atemberaubend. Es waren einige bekannte Gesichter dabei, Familie und Freunde sowieso. Sie haben uns gepusht, so etwas haben wir noch nie erlebt.“


Turnierdirektor Dominik Beier bilanziert mit dem „Österreicher-Tag“ hochzufrieden: „Wir wollten die Halle zum Beben bringen, das ist gelungen. Es war ein äußerst würdiger Rahmen für die historische Premiere einer österreichischen Paarung auf der World Padel Tour. Auch die Übertragungen auf ORF Sport+ und LAOLA1 waren volle Erfolge, die Einschaltquoten haben alle positiv überrascht.“


Alten/Krenn haben nach dem emotionalen Auftritt Lust auf mehr: „„Wir werden weiter trainieren, auch mit den anderen, aufstrebenden Österreichern. Hoffentlich werden die Vienna Padel Open auch in den nächsten Jahren stattfinden, dann hoffen wir auf eine weitere Chance. Wenn die Wildcard unter den Österreichern ausgespielt wird, stellen wir uns der Herausforderung.“








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Am Mittwoch wurde bei den Vienna Padel Open in der STEFFL Arena (5. bis 12. Juni) Geschichte geschrieben: David Alten und Christoph Krenn haben dank einer Wildcard als erstes österreichisches Duo ein Hauptrunden-Spiel bei einem World Padel Tour-Turnier absolviert. Dabei haben sich die beiden Wiener beachtlich geschlagen und das Publikum begeistert.


Vor gut gefüllten Rängen – auch Tennis-Ass Dominic Thiem ließ sich das Spektakel nicht entgehen – in der STEFFL Arena bestritten Alten/Krenn das letzte Spiel des Tages auf dem Center Court. Sie bekamen es mit den Spaniern Juan Martin Diaz und Alejandro Arroyo zu tun. Am Ende mussten sich Alten/Krenn mit 1:6, 4:6 geschlagen geben, konnten mit dem Auftritt aber äußerst zufrieden sein.


Dabei erwischten die Österreicher einen „Kaltstart“, die ersten sechs Punkte gingen an die Spanier. Erst im siebten Ballwechsel gelang der erste Punktgewinn, beim Stand von 0:5 das erste und einzige Game im ersten Satz. Im zweiten Satz machten es Alten/Krenn besser, hielten von Beginn an gut mit und ihn lange offen. Schließlich setzte sich die größere Qualität der Spanier durch.


„Das war ein geiler Abend! Danke an alle Fans, die hier waren und uns lautstark unterstützt haben. Es war eine unglaubliche Erfahrung, auf diesem grandiosen Center Court zu sehen. Am Anfang waren wir mit dem Tempo überfordert, aber dann wurde es immer besser“, so Krenn, der gerne noch länger gespielt hätte. „Ein dritter Satz wäre schön gewesen, weil wir dann echt gut in der Partie waren und unsere Aufschlagspiele sicher durchgebracht haben.“

Sein Partner David Alten sah es ähnlich: „In den letzten acht Jahren haben wir auf so einen Moment hingearbeitet. Wir waren oft in Spanien, haben uns viel selbst finanziert. Mit diesem Match wurden wir belohnt, es war unfassbar genial.“


Besonders war das Duell auch, weil Juan Martin Diaz eine der größten Figuren im Padel-Sport ist. Der 46-jährige Spanier war 13 Jahre lang die Nummer 1 der Weltrangliste und konnte 170 Turniere gewinnen. Gemeinsam mit dem Argentinier Fernando Belasteguin dominierte er den Sport jahrelang. Mittlerweile ist Diaz die Nummer 28 der Welt. „Er war immer mein großes Vorbild, weil er auch Linkshänder ist. Wir haben bereits öfter mit ihm trainiert, aber in der Hauptrunde mit ihm auf dem Platz zu stehen, ist unvergesslich. Immerhin konnten wir ihn fordern“, strahlte Alten.



Die beiden Spanier zeigten sich von der Atmosphäre ebenfalls begeistert. Diaz: „Wahnsinn, was hier abgegangen ist. Die Arena ist umwerfend, wir fühlen uns in Wien sehr wohl. David und Christoph haben uns das Leben schwer gemacht, es war ein gutes Spiel. Ich freue mich immer, wenn internationale Leute eine Chance auf der Tour erhalten.“


Für Alten/Krenn war es nach mehreren Versuchen bei Turnieren in Spanien der erste Auftritt in einem Hauptbewerb. Dabei soll es jedoch nicht bleiben: „Wir werden weiter trainieren, auch mit den anderen, aufstrebenden Österreichern. Hoffentlich werden die Vienna Padel Open auch in den nächsten Jahren stattfinden, dann hoffen wir auf eine weitere Chance. Das macht jedenfalls Lust auf mehr.“


Unter den anwesenden Fans war auch Dominic Thiem. Der Grand-Slam-Champion ist selbst begeisterter Padel-Spieler und unterstützte Alten/Krenn von der Tribüne aus.



Bei den Vienna Padel Open geht es am Donnerstag mit den Achtelfinals weiter. Dann steigen auch die Top-Favoriten und Weltranglisten-Leader Alejandro Galan und Juan Lebron (Freilos in Runde 1) ins Turnier ein. Die beiden spielen um 15:30 Uhr auf dem Center Court, StudentInnen erhalten kostenlosen Eintritt.


Ab Freitag sind die Vienna Padel Open live auf ORF Sport+ und LAOLA1 zu sehen.

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